Getreidepollen · Süßgräser und Getreide

Weizen

Triticum aestivum

Bestäubt sich selbst, kaum Pollen in der Luft, relevant nur bei direktem Feldkontakt.

Auf einen Blick

Saison
Mitte Mai bis Mitte Juni
Hauptsaison
Anfang Juni
Gruppe
Süßgräser und Getreide
Bestäubung
Selbstbestäuber
Menge in der Luft
gering
Allergene Wirkung
gering
Relevanz
gering
Im Allergietest
erweiterte Testung
Im Allergietest-Befund
g15
Belastung
vor allem draußen
Tageswerte in Pollenradar
ja

Auf manchen Befunden steht der Testcode.

Die Menge in der Luft sagt, wie viel davon freigesetzt wird. Die allergene Wirkung sagt, wie stark es bei Betroffenen Beschwerden auslösen kann. Beides ist unabhängig voneinander.

Saison

Die Saison geht in Deutschland von Mitte Mai bis Mitte Juni. Die Hauptsaison liegt Anfang Juni. Beginn und Ende schwanken je nach Region und Jahr.

Im selben Zeitraum

Bei diesen Allergenen liegt die Hauptsaison ganz oder zum Teil in derselben Zeit:

Hintergrund

Weizen bestäubt sich selbst: Die Blüte öffnet sich je nach Sorte nur kurz, echte Pollenwolken entstehen nicht. Nennenswert ist der Kontakt nur direkt am Feldrand.

Weizen ist ein Süßgras und teilt wichtige Allergene (Gruppe 1 und Gruppe 5) mit Gräsern und Roggen. Wer auf Gräserpollen reagiert, reagiert deshalb oft auch auf Weizenpollen.

Vorkommen

Verbreitetstes Getreide auf deutschen Feldern; bestäubt sich meist selbst, kaum Pollen in der Luft, relevant nur bei direktem Kontakt auf dem Feld.

Kreuzreaktionen

Eine Kreuzreaktion (auch Kreuzallergie genannt) heißt: Manche Eiweiße sind sich so ähnlich, dass der Körper sie für dasselbe hält. Wer auf das eine reagiert, reagiert deshalb manchmal auch auf das andere.

Kreuzreaktionen sind bekannt mit diesen Allergenen:

Kreuzreaktionsgruppe: Süßgräser.

Tipps im Alltag

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Mehr im Lexikon

Zu den Süßgräsern und Getreidearten gehören auch:

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Stand: · Quellen und Fachliteratur