Getreidepollen · Süßgräser und Getreide
Mais
Zea mays
Große, schwere Pollen mit Reichweite von nur 50 bis 100 Metern um das Feld.
Auf einen Blick
- Saison
- Anfang Juli bis Mitte August
- Hauptsaison
- Ende Juli bis Anfang August
- Gruppe
- Süßgräser und Getreide
- Bestäubung
- windbestäubt
- Menge in der Luft
- hoch
- Allergene Wirkung
- gering
- Relevanz
- gering
- Im Allergietest
- erweiterte Testung
- Testcode im Bluttest
- g202
- Belastung
- vor allem draußen
- Tageswerte in Pollenradar
- ja
Die Menge in der Luft sagt, wie viel davon freigesetzt wird. Die allergene Wirkung sagt, wie stark es bei Betroffenen Beschwerden auslösen kann. Beides ist unabhängig voneinander.
Viel Pollen, aber schwach wirksam. Beschwerden kommen oft von anderen Pollen, die gleichzeitig fliegen.
Saison
Die Saison geht in Deutschland von Anfang Juli bis Mitte August. Die Hauptsaison geht von Ende Juli bis Anfang August. Beginn und Ende schwanken je nach Region und Jahr.
Im selben Zeitraum
Bei diesen Allergenen liegt die Hauptsaison ganz oder zum Teil in derselben Zeit:
Hintergrund
Mais ist windbestäubt und pollenreich, doch die Körner sind mit 80 bis 140 Mikrometern groß und schwer. Die Konzentration fällt zwischen 3 und 10 Metern Feldabstand bereits um das Dreifache, relevanter Kontakt endet bei etwa 50 bis 100 Metern.
Mais gehört zu einer anderen Gräsergruppe als die Wiesengräser und das übrige Getreide und kreuzreagiert deshalb nur schwach mit ihnen.
Vorkommen
Große Anbauflächen v. a. in wärmeren Ackerbauregionen (z. B. Rheinebene, Niederrhein); schwere Pollen mit geringer Reichweite (50–100 m um das Feld).
- Acker
Kreuzreaktionen
Eine Kreuzreaktion (auch Kreuzallergie genannt) heißt: Manche Eiweiße sind sich so ähnlich, dass der Körper sie für dasselbe hält. Wer auf das eine reagiert, reagiert deshalb manchmal auch auf das andere.
Kreuzreaktionen sind bekannt mit diesen Allergenen:
- Gräserschwächere KreuzreaktionHäufigstes Allergen in Deutschland, lange Saison von Mitte April bis in den September.
- Roggenschwächere KreuzreaktionDas Getreide mit dem stärksten Pollenflug.
- Weizenschwächere KreuzreaktionBestäubt sich selbst, kaum Pollen in der Luft, relevant nur bei direktem Feldkontakt.
- Gersteschwächere KreuzreaktionBestäubt sich in der geschlossenen Blüte selbst, der Pollen bleibt fast vollständig darin.
- Haferschwächere KreuzreaktionBestäubt sich selbst, Pollen in der Luft gibt es praktisch nur direkt am Feld.
Kreuzreaktionsgruppe: Mais (Zea m 1). Die Angaben in Klammern sind Namen von Eiweißen, wie sie auf einem Laborbefund stehen.
Tipps im Alltag
- In der Blütezeit im Juli und August den Aufenthalt direkt am Feldrand kurz halten.
- Fenster bei viel Mais in der Nähe während der Blüte geschlossen halten.
- Beschwerden nach Spaziergängen an Maisfeldern im Tagebuch notieren.
Das zeigt Pollenradar dazu
- Tageswerte: meist als Schätzung aus Saison und Umfeld, wo Vorhersagedaten vorliegen auch als Vorhersage. An jedem Wert steht, wie sicher er ist: gemessen, Vorhersage, Schätzung oder unsicher.
- Karte: Pollenquellen im Umkreis von 2,5 Kilometern um deinen Ort.
- Warnschwelle: Du legst fest, ab welcher Stufe (1 bis 3) du einen Hinweis bekommst, wenn der Wert heute oder morgen die Schwelle erreicht und weiter steigt.
- Kalender und Saisonhinweise: Im Pollen-Kalender der App steht die Saison, geschätzt für deinen Ort. Die typischen Zeiten für Deutschland stehen im Pollenflugkalender auf dieser Seite. Dazu gibt es Hinweise: „Saison beginnt bald“, „Hauptsaison beginnt“ und „Saison klingt ab“.
Pollenradar kommt bald für das iPhone in den App Store.
Mehr im Lexikon
Zu den Süßgräsern und Getreidearten gehören auch:
Alle Allergene im Lexikon · Pollenflugkalender
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Stand: · Quellen und Fachliteratur