Getreidepollen · Süßgräser und Getreide

Gerste

Hordeum vulgare

Bestäubt sich in der geschlossenen Blüte selbst, der Pollen bleibt fast vollständig darin.

Auf einen Blick

Saison
Anfang Mai bis Mitte Juni
Hauptsaison
Mitte Mai
Gruppe
Süßgräser und Getreide
Bestäubung
Selbstbestäuber
Menge in der Luft
gering
Allergene Wirkung
gering
Relevanz
gering
Im Allergietest
erweiterte Testung
Testcode im Bluttest
g201
Belastung
vor allem draußen
Tageswerte in Pollenradar
ja

Die Menge in der Luft sagt, wie viel davon freigesetzt wird. Die allergene Wirkung sagt, wie stark es bei Betroffenen Beschwerden auslösen kann. Beides ist unabhängig voneinander.

Saison

Die Saison geht in Deutschland von Anfang Mai bis Mitte Juni. Die Hauptsaison liegt Mitte Mai. Beginn und Ende schwanken je nach Region und Jahr.

Im selben Zeitraum

Bei diesen Allergenen liegt die Hauptsaison ganz oder zum Teil in derselben Zeit:

Hintergrund

Bei Gerste öffnet sich die Blüte kaum, die Pflanze bestäubt sich selbst. Deshalb gelangt praktisch kein Pollen in die Luft.

Wie Weizen und Hafer teilt Gerste Allergene mit den Gräsern und dem Roggen; eine eigene Reaktion auf Gerstenpollen ist selten.

Vorkommen

Getreidefeld-Kultur, v. a. in Ackerbauregionen; die Blüte öffnet sich kaum, der Pollen bleibt fast vollständig in der Blüte.

Kreuzreaktionen

Eine Kreuzreaktion (auch Kreuzallergie genannt) heißt: Manche Eiweiße sind sich so ähnlich, dass der Körper sie für dasselbe hält. Wer auf das eine reagiert, reagiert deshalb manchmal auch auf das andere.

Kreuzreaktionen sind bekannt mit diesen Allergenen:

Kreuzreaktionsgruppe: Süßgräser (Phl p 1/5). Die Angaben in Klammern sind Namen von Eiweißen, wie sie auf einem Laborbefund stehen.

Tipps im Alltag

Das zeigt Pollenradar dazu

Bald im App Store

Pollenradar kommt bald für das iPhone in den App Store.

Mehr im Lexikon

Zu den Süßgräsern und Getreidearten gehören auch:

Diese Seite informiert und ersetzt keine ärztliche Beratung. Sprich Therapie und Medikamente mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.

Stand: · Quellen und Fachliteratur